27.07.2011
19.07.2011
11.07.2011
impressiorama das fünfundzwanzigste (das letzte)
city of lost gloves - impressiorama
is now up on youtube for your viewing pleasure:
here are some thoughts on it:
city of lost gloves - impressiorama
ist der versuch, persönliche eindrücke mit audiovisuellen mitteln aufzuzeichnen und nach digitaler ver- und bearbeitung allgemein konsumierbar zur verfügung zu stellen. anlass dazu gab die ungemeine menge an verlorenen oder vergessenen handschuhen in göteborg im winter 2011. entstanden sein sollte ein eindruck der stadt und ihrer bewohner, ohne die stadt selbst zu zeigen. nachdenken über die einsamkeit verlorener handschuhe, sowie das handsein an sich fließen ebenso in die arbeit ein, wie der kontrast stadt/natur. handschuhe, aus denen durch zufall abfall wird, dienen als motiv für den umgang der gesellschaft mit jenen dingen, die, eigentlich als schutz konzipiert, vergessen werden. der ton des videos drückt jene generische monotonie aus, welche auf die, von der unterhaltungsindustrie bewusst forcierte innovationslosigkeit als sicheres mittel geld zu machen, abzielt. als aufnahmegerät diente daher ein herkömmliches smartphone, um die form dem inhalt gerecht werden zu lassen. die hässlichkeit und sperrigkeit der arbeit, sind bewusst gewählte stilmittel, um nicht selbst schematisiert und damit belanglos zu werden.
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city of lost gloves - impressiorama
ist der versuch, persönliche eindrücke mit audiovisuellen mitteln aufzuzeichnen und nach digitaler ver- und bearbeitung allgemein konsumierbar zur verfügung zu stellen. anlass dazu gab die ungemeine menge an verlorenen oder vergessenen handschuhen in göteborg im winter 2011. entstanden sein sollte ein eindruck der stadt und ihrer bewohner, ohne die stadt selbst zu zeigen. nachdenken über die einsamkeit verlorener handschuhe, sowie das handsein an sich fließen ebenso in die arbeit ein, wie der kontrast stadt/natur. handschuhe, aus denen durch zufall abfall wird, dienen als motiv für den umgang der gesellschaft mit jenen dingen, die, eigentlich als schutz konzipiert, vergessen werden. der ton des videos drückt jene generische monotonie aus, welche auf die, von der unterhaltungsindustrie bewusst forcierte innovationslosigkeit als sicheres mittel geld zu machen, abzielt. als aufnahmegerät diente daher ein herkömmliches smartphone, um die form dem inhalt gerecht werden zu lassen. die hässlichkeit und sperrigkeit der arbeit, sind bewusst gewählte stilmittel, um nicht selbst schematisiert und damit belanglos zu werden.
27.05.2011
impressiorama das vierundzwanzigste (studiosus)
kontrastive linguistik
ist, so scheints mir, nicht so wichtig
über didaktische offensichtlichkeiten
kann man auch unter anderen namen streiten
geschichte(n) erzählen
will gelernt oder gekonnt sein
damit fabula und historia
lesbar vereint sind
schuld und scham
muten an
als wären sie notwendigkeiten
menschlicher massen
dafür kann ich nichts
ist, so scheints mir, nicht so wichtig
über didaktische offensichtlichkeiten
kann man auch unter anderen namen streiten
geschichte(n) erzählen
will gelernt oder gekonnt sein
damit fabula und historia
lesbar vereint sind
schuld und scham
muten an
als wären sie notwendigkeiten
menschlicher massen
dafür kann ich nichts
18.05.2011
impressiorama das zweiundzwanzigste (praty)
keine manieren
wegen zuvielen
bieren
die wir intus haben
wir sind kaum zu ertragen
vodka eiskalt
bis der inhalt
dieser flasche
gegen null geht
und es mich dreht
whisky pur nur
denn die natur
will es so
niemals anders
sowieso nicht
wegen zuvielen
bieren
die wir intus haben
wir sind kaum zu ertragen
vodka eiskalt
bis der inhalt
dieser flasche
gegen null geht
und es mich dreht
whisky pur nur
denn die natur
will es so
niemals anders
sowieso nicht
02.05.2011
20.04.2011
19.04.2011
10.03.2011
impressiorama das achtzehnte (viel zu viel arbeit in diplomarbeit)
bastel dir ne theorie
schreib mitunter dinge wie
fokus, autor, ironie
eloquent, wie noch nie
zuvor, hoffentlich!
was weiß ich?
lässt mich bald mein hirn im stich?
wer kann mit bestimmtheit sagen,
ob es sind die richtgen fragen,
die mich selbst des nächtens plagen,
wenn eigentlich in schlafes reich
ich weilen sollte, gleich
dem kleinen, forschen frosch im teich
schreib mitunter dinge wie
fokus, autor, ironie
eloquent, wie noch nie
zuvor, hoffentlich!
darf ich das?
sollt ich nicht?was weiß ich?
lässt mich bald mein hirn im stich?
wer kann mit bestimmtheit sagen,
ob es sind die richtgen fragen,
die mich selbst des nächtens plagen,
wenn eigentlich in schlafes reich
ich weilen sollte, gleich
dem kleinen, forschen frosch im teich
09.03.2011
impressiorama das siebzehnte (boulderlyrik)
starten tuasch so
da hasch an tritt
nacha lei aufstehn
glei auischnappn
sauber steigen
sonscht geahts gatter au
und mit da pappn
hauts di da dagegen
beim mantle brauchsch
lei auf die leischtn scheißn
dann kannsch di logga auireißn
da hasch an tritt
nacha lei aufstehn
glei auischnappn
sauber steigen
sonscht geahts gatter au
und mit da pappn
hauts di da dagegen
beim mantle brauchsch
lei auf die leischtn scheißn
dann kannsch di logga auireißn
08.03.2011
impressiorama das sechzehnte (aua, aua)
wenn die hände nicht so brennen würden,
hätt ich nicht mit andren hürden
als den üblichen zu kämpfen
heute, mit den fingerkrämpfen
geht mal wieder gar nichts weiter
grass, die alte sau, stimmt mich auch nicht wirklich heiter
trotzdem muss ich weiterlesen,
damit ich morgen dann,
wenn die finger sind genesen,
endlich wieder klettern kann
hätt ich nicht mit andren hürden
als den üblichen zu kämpfen
heute, mit den fingerkrämpfen
geht mal wieder gar nichts weiter
grass, die alte sau, stimmt mich auch nicht wirklich heiter
trotzdem muss ich weiterlesen,
damit ich morgen dann,
wenn die finger sind genesen,
endlich wieder klettern kann
02.03.2011
impressiorama das fünfzehnte (jetzt mit beistrichen!)
als heute nacht der forsche frosch
sich am weltschmerz labend
in die federn kroch
gedachte er zufrieden noch
den gesprächen des abends
die ihm freude bereitet
so lag er da, hingebreitet
eingehüllt in viele decken
die vor kälte ihn verstecken
hoffend, dass der nächste tag
ihm viel sonne bringen mag
sich am weltschmerz labend
in die federn kroch
gedachte er zufrieden noch
den gesprächen des abends
die ihm freude bereitet
so lag er da, hingebreitet
eingehüllt in viele decken
die vor kälte ihn verstecken
hoffend, dass der nächste tag
ihm viel sonne bringen mag
27.02.2011
thrmnclrwstlnd VII (not an impressiorama, also not good)
himmel und hölle
verkehrten sich ins gegenteil
und nicht wenige wählten
den einfachsten ausweg
um den gleichgültigen
naturgewalten sowie
primitiven instinkten
zu entgehen
das leben in todesnähe
ließ menschen
den radioaktiven dreck verschlingen
der hunger und verdauungorgane
gleichermaßen bekämpfte
in jenen augenblicken
stockte jegliche kommunikation
nur unartikulierte schreie
zerrissen scheinbar
die zuckenden wolken
verkehrten sich ins gegenteil
und nicht wenige wählten
den einfachsten ausweg
um den gleichgültigen
naturgewalten sowie
primitiven instinkten
zu entgehen
das leben in todesnähe
ließ menschen
den radioaktiven dreck verschlingen
der hunger und verdauungorgane
gleichermaßen bekämpfte
in jenen augenblicken
stockte jegliche kommunikation
nur unartikulierte schreie
zerrissen scheinbar
die zuckenden wolken
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